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Fiat 500 als Elektroauto

In alter Form zu neuen Ufern

Von Boris Schmidt
Aktualisiert am 24.03.2020
 - 11:14
Fiat 500: Die Grundform ist geblieben.zur Bildergalerie
Fiat stellt den 500 auf eine neue Plattform und macht ihn zum reinen Elektroauto. Der Preis beginnt bei 37.900 Euro.

Bisher gehörte Fiat nicht zu den Protagonisten, von denen die Elektromobilität mit Macht vorangetrieben wurde. Jetzt aber wird der Fiat 500 in seiner dritten Generation zum reinen Elektroauto und kommt noch in diesem Sommer zu einem Startpreis von 37.900 Euro auf den Markt. Im Gegensatz zum Fiat 500 Hybrid ist dieser 500 ein komplett neues Auto, das auf einer anderen, neuen Plattform steht. Die Grundform ist freilich geblieben, man muss schon zweimal schauen, um Unterschiede zu erkennen. Es wird nach wie vor auch ein Cabriolet geben.

Der Elektromotor hat eine Leistung von 118 PS und wird von einer 42-kWh-Lithium-Ionen-Batterie versorgt. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt. Fiat verspricht eine Reichweite von 320 Kilometern nach dem neuen WLTP-Standard. Laden kann der 500 mit Wechsel- oder Gleichstrom, bis zu 85 kW Ladeleistung können verarbeitet werden, was bedeutet, dass die leere Batterie in 35 Minuten zu 80 Prozent geladen ist.

Neben dem Kabel für einen CCS2-Anschluss für Gleich- oder Wechselstrom ist ein weiteres Kabel an Bord, das Laden mit 11 kW ermöglicht. Die limitierte Startserie des 500, die schon im Internet reserviert werden kann, wird zusammen mit einer „Easy Wallbox“ verkauft, die an eine herkömmliche 230-Volt-Steckdose gehängt wird.

Im Innenraum ist mehr Platz als im konventionellen 500, die neue Plattform ist jeweils sechs Zentimeter breiter und länger, der Radstand ist um zwei Zentimeter gewachsen, die Gesamtlänge bleibt aber deutlich unter vier Metern. Die zweite Generation, gebaut seit 2007, ist 3,57 Meter kurz. Sie bleibt auf dem Markt.

Da die Akkus im Fahrzeugboden liegen, gibt es keinerlei Einschränkung des Nutzraums, wobei der neue 500 freilich weiterhin ein Kleinwagen ist. Fiat sagt stolz, der 500 sei das erste Stadtauto, das autonomes Fahren nach Level 2 bieten könne. Somit gibt es einen adaptiven Tempomaten, der auch auf Radfahrer und Fußgänger achtet, ein Spurhalteassistent hilft, die Linie zu halten, falls die Fahrbahn klar definiert ist. Zu den weiteren Assistenzsystemen gehören eine Verkehrszeichenerkennung, ein Totwinkel-Assistent, der mit Ultraschall arbeitet und ein 360-Grad-Kamerasystem als Hilfe beim Parken. Zudem erkennt eine Sensorik, wenn der Fahrer übermüdet wirkt und nicht mehr konzentriert lenkt. Völlig neu ist zudem das Infotainment-System.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Schmidt, Boris
Boris Schmidt
Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.
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