Infotainment Subaru Outback

Jetzt fehlen nur noch gute Verkehrsinfos

Von Michael Spehr
25.09.2021
, 16:05
Subaru mit der vierten Generation des Infotainment-Systems
Die modernisierte Anlage hat sich gleich einen Preis für ihr Design geholt: Wie Subaru im neuen Outback mit dem Infotainment ansonsten noch punkten will.
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Im neuen Outback von Subaru fährt jetzt die vierte Generation des Infotainment-Systems des japanischen Herstellers vor. Die modernisierte Anlage hat sich gleich einen Preis für ihr Design geholt. Sie heißt „Au­dio-Infotainmentsystem“ und gehört zur Serienausstattung. In der Platinum genannten Modellvariante des Outback kommt noch eine HiFi-An­lage von Harman Kardon dazu, mehr Lautsprecher und ein zusätz­licher Subwoofer sorgen dann für ­besseren Klang.

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Das neue Infotainment erinnert ein wenig an ähnliche Anlagen im Renault: Wie ein Tablet im Hochformat ist der Bordmonitor mit einer Diagonale von 11,6 Zoll an der Mittelkonsole platziert und auch für die Bedienung der Klimaanlage sowie der Sitzheizung zuständig. Nicht alles muss indes der Finger auf dem berührungsempfindlichen Display erledigen. Für einige Basisfunktionen von Klima und Belüftung gibt es physische Tasten links und rechts der Anzeige. Auch lässt sich die Lautstärke der HiFi-Anlage wie gewohnt mit einem Drehsteller justieren.

Alles andere ist jedoch in der digitalen Welt angekommen. Sieben Kacheln zeigen den Weg in die Untermenüs, sie sind hinreichend groß gezeichnet, sodass man sie schnell erreicht. Weitere Kacheln mit individuellen Einstellungen lassen sich flink hinzufügen, auf diese Weise gelingt sofort die Individualisierung. Zudem speichert der Subaru verschiedene Fahrerprofile, auf die dank der eingebauten Innenraumkameras automatisch umgeschaltet wird. Das Fahrzeug weiß also stets, wer am Lenkrad sitzt, und passt mit dem Einschalten der Zündung den Radiosender, die Sitze und die Außenspiegel automatisch an.

Telefonie, Radio und Medienwiedergabe sowie die Bluetooth-Anbindung sind überzeugend implementiert und bringen keine Überraschungen. Die Navigation stammt von TomTom und erledigt ihren Job gut. Allerdings sind die Menüs arg reduziert, und man muss auf Echtzeit-Verkehrsinformationen verzichten. Onlinedienste gibt es im neuen Outback ebenfalls nicht. Die Spracherkennung zur Identifizierung von Navi-Zielen funktioniert ordentlich, sodass man insgesamt die neue Anlage loben kann, wenngleich sie nur eine Basisfunktionalität bietet. Da Apple Carplay und Android Auto in der kabelgebundenen Version unterstützt werden, lässt sich die Anlage mit einem Handgriff auf Echtzeit-Verkehrsdaten der beiden amerikanischen Anbieter aufstocken.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Spehr, Michael (misp.)
Michael Spehr
Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.
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