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Neue Elektro-Modelle

Mit Ford am Impuls der Zeit

Von Holger Appel
 - 09:04

Wenn alle Welt auf Strom setzt, will auch Ford am Impuls der Zeit sein. Stück für Stück wird die Modellpalette elektrifiziert, der Beistand der Elektrizitätswerke reicht von leichter Anschubhilfe bis zur vollelektrischen Variante. Allesamt sollen helfen, den Kraftstoffverbrauch und damit den CO2-Ausstoß signifikant zu verringern. In baldiger Zukunft ist geplant, den großen Geländewagen Explorer als Plug-in-Hybrid mit 450 PS und 40 Kilometer elektrischer Reichweite auszustatten.

Der achtsitzige Personentransporter Tourneo Custom soll gleichsam motorisiert bis zu 50 Kilometer elektrisch schaffen. Die Bestseller Fiesta und Focus sollen mit Mildhybriden zu Sparsamkeit erzogen werden. Und mit vollelektrischen Modellen gilt: nicht kleckern, klotzen. Ford verspricht für das Jahr 2020 ein Hochleistungs-SUV im Stil des muskulösen Mustang mit 600 Kilometern Normreichweite und für 2021 den batteriegetriebenen Last- und Truppentransporter Transit.

Schon detaillierter greifbar ist der Ausblick auf den nächsten Kuga. Das kompakte SUV hat sich seit seiner Einführung im Jahr 2008 rund eine Million Mal in Europa verkauft und soll im Frühjahr 2020 komplett erneuert auf den Markt kommen. Die nächste Generation baut auf der C2-Architektur auf, die auch der jüngste Focus nutzt. Es dürfen mithin knackige Fahreigenschaften erwartet werden. Der Radstand wird um 20 Millimeter auf 2,71 Meter verlängert, was dem Raumgefühl zugutekommt. Die Rückbank kann längs verschoben werden. Außen auffällig ist die dynamischere, weil flachere Linienführung, der Wagen wirkt frisch, aber nicht aggressiv.

Im neuen Kuga wird ein Dreizylinder-Benziner mit 1,5 Liter Hubraum und 120 oder 150 PS zum Einsatz kommen, Vierzylinder-Diesel mit 120 oder 190 PS sowie drei mehr oder minder stark elektrisch unterstützte Varianten bis hin zum an der Steckdose aufladbaren Plug-in-Hybrid mit 2,5 Liter-Vierzylinder-Benziner und 14,4 kWh-Akku, der es auf 225 PS Systemleistung, 50 Kilometer elektrische Normreichweite und 1,2 Liter Normverbrauch bringen soll.

Ob all das reicht, das Geschäft in Europa auf gesunde Füße zu stellen? Aber das ist eine Frage für die Wirtschaftsredaktionen.

Quelle: F.A.Z.
Holger Appel
Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.
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