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Der Passat steht gut im Wind

Von Wolfgang Peters
 - 16:05

Zum Beginn der 1970er Jahre herrschte Panik in Wolfsburg. Volkswagen war mit bestem Beharrungsvermögen in der Technik-Sackgasse gelandet, und von frischem Wind war noch wenig zu spüren. Dass Luft zum Kühlen des Motors nicht einfriert und nicht überkocht, das wussten dank genialer Reklame alle. Mit dem VW Käfer kam in der Werbung zwar der Schneepflugfahrer in den verschneiten Morgenstunden noch prima zu seinem Arbeitsplatz, aber immer weniger Kunden fuhren Schneepflüge.

Mehr Motorleistung und mehr Platz als im Käfer waren gefragt, üppigere Komfort-Zeiten zogen mit der kuscheligen Flüssigkeitskühlung herauf, und Heckmotor sowie Heckantrieb waren ausgereizt: Ein längst überkommenes Prinzip der Kraftübertragung, das schon 1972 bei Renault nur noch im R8 überlebt hatte. Auch Fiat fuhr mit den erfolgreichen Typen 127 und 128 in die Zukunft und die Avantgarde-Marke Citroën sowieso, auch der Morris Mini schnürte schon seit 1959 als Fronttriebler voran. Einstweilen aber hatten die neuen Zeiten mit den vorne tätigen Pferden bei VW nur geringe Chancen:

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Quelle: F.A.S.
Wolfgang Peters
Freier Autor in der Wirtschaft.
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