FAZ plus ArtikelFahrbericht Yamaha R7

Lust ohne Last

Von Thilo Kozik
14.10.2021
, 18:21
Kurvenkünstler: Mit der leichten Yamaha R7 tut sich niemand schwer.
In Zeiten überbordender Leistung, die ohne elektronisches Sicherheitsnetz kaum beherrschbar ist, präsentiert Yamaha mit der R7 einen puristischen Gegenentwurf. 73 PS sind genug.
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Lange Jahre galten Supersportler als die Leuchttürme der Motorradhersteller. Da erregten Fireblade, R1, S 1000 RR & Co. Aufsehen in den Medien, auf der Straße und an den Rennstrecken dieser Welt. Ihren Reiz beziehen die Granaten aus Motordaten, die einen Rausch aus Beschleunigung, Geschwindigkeit und schier unbezähmbarer Leistung versprechen. Das wiederum macht eine ganze Armada von elektronischen Assistenzsystemen nötig, damit sich auch Nicht-MotoGP-Helden damit auf die Straße trauen können.

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Doch diese Faszination hat wegen der immer höheren Preise, der stetig zunehmenden Komplexität sowie der zunehmenden Reglementierung im Straßenverkehr arg gelitten. Der Kreis derer, die sich einen 200-PS-Adrenalinschub gönnen wollen, ist immer kleiner geworden. Gleichwohl scheint das Interesse an sportlicher Fortbewegung durchaus vorhanden – die Nachfrage nach kleineren Sportmodellen belegt das.

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