FAZ plus ArtikelElektro-Beefer im Test

Passt in jede Steakdose

Von Marco Dettweiler
05.07.2022
, 12:01
Wenn bald das Gas knapp wird, grillt dieser Beefer einfach mit Strom. Die Elektrovariante heizt Fleisch, Fisch und Gemüse mit 800 Grad ein. Doch was bringt diese enorme Hitze überhaupt?
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Es gibt einen Mythos, der sich unter Köchen hartnäckig hält. „Brate Fleisch scharf an, damit sich die Poren schließen!“, hört und liest man immer wieder. Durch die Versiegelung des Steaks soll verhindert werden, dass Saft austritt. Das ist Unsinn. Fleisch hat keine Poren. Es besteht aus Muskelfasern. Eigentlich will ein Koch etwas anderes erreichen: Röstaromen mit Hilfe der Maillard-Reaktion zu erzeugen. Dabei reagieren im Fleisch Zuckermoleküle mit Aminosäuren. Diese findet schon ab etwa 130 Grad Celsius statt.

Wozu braucht man also einen Grill mit 800 Grad? Damit wirbt Beefer. Bisher hatte der Hersteller nur Geräte mit Gasversorgung im Angebot. Der neue E-Bee­fer Pro funktioniert wie ein klassisches Küchengerät an der Steckdose. Bevor man drauflos grillt, sollte man seine Elektroinstallation prüfen. Der Stromkreis sollte mit mindestens 12 Ampere und die Steckdose mit FI-Schalter gesichert sein. Schließlich ruft das Gerät eine Leistung von 2600 Watt ab, wenn es aufheizt. Und man sollte sich auf dem Balkon oder im Garten positionieren, weil es nicht nur eine heiße, sondern auch eine rauchende Angelegenheit werden kann.

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Autorenporträt / Dettweiler, Marco
Marco Dettweiler
Redakteur in der Wirtschaft.
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