FAZ plus ArtikelProduktion von Wasserstoff

Noch grün hinter den Ohren

Von Johannes Winterhagen
23.01.2021
, 10:26
Sauber hergestellter Wasserstoff steht am Anfang seiner Karriere. Für die Produktion stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl. Welches wird das Rennen machen, und wer wird davon profitieren?

Der Kleine kommt jetzt ganz groß raus. Umworben von Politikern und Wirtschaftskapitänen, soll er die Energiewende retten. Denn dafür braucht es eine Möglichkeit, den regenerativ erzeugten Strom über lange Zeit zu speichern und über längere Distanzen zu transportieren. Dass die Wahl dabei auf Wasserstoff fällt, das erste Element im Periodensystem, ist kein Zufall. In seiner gewöhnlich auftretenden Form als H2-Molekül ist Wasserstoff so energiegeladen, dass er – auf das Gewicht bezogen – einen attraktiven Brennstoff darstellt.

Zudem ist er äußerst bindungswillig, wichtig für die Weiterverarbeitung zu komplexeren Molekülen als Basis von Kunst- und Treibstoffen. Nicht zuletzt eröffnen wasserstoffbasierte Verfahren einen Weg zu einer klimaneutralen Stahlherstellung. Sinnvoll sind aber sowohl der direkte Einsatz von Wasserstoff – etwa in Lastwagen-Antrieben – als auch alle Veredlung nur, wenn die Wasserstoffherstellung selbst klimaneutral erfolgt.

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