FAZ plus ArtikelTempo auf der Schiene

Der Wettlauf der starken Loks

Von Eberhard Krummheuer
21.09.2022
, 19:15
Das neue Gesicht der ICE-Familie: Steuerwagen des ICE L hier noch als Animation. Dieser ICE L wird die bisherige Triebzugflotte um eine klassische Variante aus Lokomotive und Wagen ergänzen, gebaut von Talgo in Spanien. „L“ steht für „Low“ und signalisiert der Kundschaft einen niedrigen, stufenlosen Ein- und Ausstieg an der Bahnsteigkante.
Schnittige Triebzüge sind Inbegriff der modernen Eisenbahn. Doch sie bekommen Konkurrenz von Klassikern aus Loks und Wagen. Die machen mehr Tempo und fahren flexibel über die Grenzen hinweg.
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Seit 1991 ist der ICE das Markenzeichen der Deutschen Bahn. Rund 350 weiße Triebzüge mit der roten Bauchbinde sind täglich unterwegs, bis in die Schweiz, nach Paris, Wien, Amsterdam und Brüssel. Mit der nächsten ICE-Generation kehrt die DB von 2024 an zurück zur traditionellen Konfiguration. Der ICE L wird ein lokbespannter Zug sein. Ein Wendezug, in der Fachwelt Push-Pull-Train genannt. Als feste Einheit wird er ohne Rangiermanöver mal von der Lok gezogen, mal geschoben, mit einem Steuerwagen am Zugschluss.

Vor rund vier Jahrzehnten plante noch die alte Bundesbahn den Hochgeschwindigkeitsverkehr auf den ersten Neubaustrecken Hannover–Würzburg und Mannheim–Stuttgart. Nach heftigem Ringen fiel die Entscheidung gegen Wendezüge und für das Triebzugkonzept. Gemeinsam mit der Industrie wurde 1985 der „Intercity Experimental“ als Versuchseinheit auf die Schienen gestellt.

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