FAZ plus ArtikelTipps für den Ledersattel

Lerne radeln, ohne zu leiden

Von Hans-Heinrich Pardey
09.09.2021
, 10:14
Prägend: Derselbe Benutzer hat auf den beiden Sätteln ...
Kein anderes Teil ihres Fahrzeugs ­bereitet Radfahrern so viel Pein wie der Sattel. Das muss aber gar nicht sein. So sitzen Sie am besten auf einem Ledersattel.
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Missverstanden wird die Funktion des Fahrradsattels, und das seit den Anfängen. Die Aufgabe des Sattels besteht mitnichten vorrangig darin, die Stöße von den Fahrbahnunebenheiten abzufedern. Der Sattel soll den arbeitenden Körper lediglich tragen und stützen. Das kann er am besten, wenn er selbst fest ist und mit seiner Form den Körperkonturen wie eine maßgefertigte Sitzschale folgt. Sinnvoll sind ein vollgefedertes Fahrwerk oder eine gefederte Sattelstütze gleichwohl, wenn man mehr Komfort haben will. Der eigentliche Sattel kann ruhig, sofern seine Form den anatomischen Anforderungen wie etwa Lage und Abstand der Sitzhöcker des Beckens entspricht, eine knochenharte Karbonschale sein.

Der vermeintlich bequeme, womöglich dick mit Gel und/oder einem mächtigen Unterbau aus Schraubenfedern versehene „anatomische“ oder „ergonomische“ Sattel dagegen verleitet vor allem dazu, auf ihm herumzurutschen. Das ist nicht nur ineffizient, weil der Oberkörper während des Radfahrens ganz ruhig bleiben und die Gegenspannung zur Tretbewegung aufbauen soll. Es ist auch die so ziemlich sicherste Methode, sich „einen Wolf zu radeln“. Nur wie soll der geneigte Radler nun zu einer perfekten Sitzschale gelangen? Am besten, indem man auf das ursprüngliche Sattelmaterial zurückgreift: Leder.

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Quelle: F.A.S.
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