FAZ plus ArtikelEnergiespeicher

Die Stromfresser als Sparschweine

Von Peter Welchering
16.01.2022
, 16:42
Alles im Fluss: Der Strom muss transportiert und gespeichert werden.
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Rechenzentren sind als Stromfresser verrufen. Mit ihren Speichern, die Stromausfälle überbrücken sollen, könnten sie die Netze stabilisieren, meint eine Studie.
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Ob die Energiewende gelingt, hängt stark davon ab, wie flexibel die Stromnetze künftig reagieren können. Entscheidend ist, wie viel Strom günstig und nachhaltig gespeichert werden kann, um bei Bedarf kurzfristig ins Netz eingespeist zu werden.

Stromspeicher werden gebraucht, wenn die Sonne gerade nicht die Photovoltaikanlagen bedient und der Wind gerade keine Windräder antreibt. Ausgerechnet Rechenzentren, die als Stromfresser einen zweifelhaften Ruf haben, können hier viel Strom zwischenspeichern und so etwas zur Energiewende beitragen. Das hat eine Studie des Forschungsinstituts BloombergNEF, des Energiemanagement-Unternehmens Eaton und des Energieerzeugers Statkraft ergeben. Die Forscher haben genauer analysiert, welche Stromreserven Rechenzentren schon jetzt vorhalten. Denn Serverfarmen und Supercomputer beziehen ihren Strom aus den öffentlichen Netzen, müssen also auf kurzfristige Schwankungen und Ausfälle in der Stromversorgung schon heute reagieren.

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