FAZ plus ArtikelSUP-Boards von Red Paddle

Willkommen an Board

Von Walter Wille
03.07.2021
, 14:06
Gepäckträger: Das Red Paddle Voyager 12’6’’ (im Vordergrund) ist ein Tourer mit hoher Zuladung. Einen V-Rumpf hat auch das schmalere Schwestermodell 13’2’’.
Manche Paddler haben Stehvermögen und nehmen längere Strecken in Angriff. Red Paddle hat sich dafür etwas einfallen lassen: das Touringboard mit V-Rumpf.

Qualität und Fortschritt, sofern vorhanden, zeigen sich oft nur im Verborgenen. An der Drop-Stitch-Bauweise beispielsweise, diesem Gewirr aus zahllosen Fäden zwischen Ober- und Unterseite eines SUP-Boards, ohne das ein Brett nicht hart aufgepumpt werden könnte und sich biegen würde wie eine Schwimmnudel. , wenn jemand draufsteht. Oder an den verwendeten Materialien, deren Verarbeitung, den Details, dem Zubehör. So erklären sich zum Teil die erheblichen Preisunterschiede aufblasbarer SUP-Boards, die sich äußerlich auf den ersten Blick kaum unterscheiden.

Eine Neuerung, die sich leicht erkennen lässt, hat zu dieser Saison Red Paddle eingeführt, einer der Nobelanbieter, die sich ihre Produkte gut bezahlen lassen. 1300 Euro kostet im Paket mit Pumpe, Reparaturset und hochwertiger, mit Hitzeschutzfolie ausgekleideter Rolltasche das neue Voyager 12’6’’. Dessen Besonderheit ist ein V-Rumpf, der an den Bootsbau erinnert: Sowohl an der Unter- als auch an der Oberseite ist das Brett leicht V-förmig. Am Unterwasserschiff zieht sich der Knick von der angehobenen Nase aus etwa einen Meter lang nach hinten. Zusätzlich ist auf 30 Zentimeter Länge eine schwarze Schiene aufgesetzt, eine Art Kiel mit 1,5 cm „Tiefgang“.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Wille, Walter
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