FAZ plus ArtikelTransport von Corona-Patienten

Kleeblatt im Einsatz

Von Peter Thomas
08.12.2021
, 10:10
Stadt, Land, Flug: Am 1. Dezember werden Corona-Patienten auf dem Flughafen Dresden in den Airbus A310 der Bundeswehr gehoben und nach Köln geflogen.
Immer mehr Corona-Intensivpatienten werden innerhalb Deutschlands verlegt, weil die Behandlungsplätze knapp sind. Rettungswagen, Busse und Flugzeuge müssen dafür speziell gerüstet sein.
ANZEIGE

Vor einem Flugzeug der Luftwaffe stehen ungewöhnlich große Einsatzwagen des Rettungsdienstes, über Hubbühnen werden künstlich beatmete Patienten zwischen Straßen- und Luftfahrzeugen verlegt. Solche Bilder sind in diesen Tagen zu Schlüsselszenen in der Berichterstattung über den Transport schwer an einer Corona-Infektion Er­krankter geworden. Allein am letzten Novemberwochenende wurden rund 50 intensivmedizinisch betreute Menschen im Rahmen des sogenannten „Kleeblatt-Systems“ aus überlasteten Krankenhäusern in Bayern, Sachsen und Thüringen in andere Bundesländer gebracht.

ANZEIGE

In den Fokus der Öffentlichkeit gerückt sind dabei auch Rettungsmittel wie Intensivtransportwagen (ITW) und für Intensivtransporte ausgerüstete Flugzeuge der Luftwaffe, die in der alltäglichen Wahrnehmung der medizinischen Notfallversorgung im Land sonst kaum eine Rolle spielen. Unter den Straßenfahrzeugen nehmen die beiden baden-württembergischen Großraum-Intensivtransportwagen eine Sonderrolle ein. Im Gegensatz zu den üblichen ITW, die meist auf Lastwagenfahrgestellen aufbauen und für einen Patienten vorgesehen sind, bilden hier Überland-Linienbusse die Basis. So können jeweils vier Patienten transportiert werden.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
ANZEIGE