FAZ plus ArtikelSiebträgermaschinen

Wie perfekt muss der Espresso sein?

Von Marco Dettweiler
05.07.2021
, 10:25
Sieht schon mal gut aus, muss dann nur noch schmecken.
Mit halbautomatischen Siebträgermaschinen lässt sich gut Barista spielen. Wer den Prozess der Zubereitung vollständig unter Kontrolle bringen will, kommt an Mühle, Maschine und Waage nicht vorbei.

Jetzt mal ehrlich: Einen Knopf drücken, um einen Espresso zu machen, ist doch langweilig. Einen Siebträger in die Hand nehmen, mit frisch gemahlenen Bohnen befüllen, unter die Dusche spannen, um dann zuzuschauen, wie der Extrakt gemächlich die Tasse füllt, macht doch viel mehr Spaß. Das Problem ist nur: Ganz so einfach ist es nicht. Im Gegensatz zum Vollautomaten übernimmt hier der Nutzer die Verantwortung. Er entscheidet, was zu tun ist. Doch keine Sorge. Auch für die Zubereitung von Espresso gibt es Rezepte. Und die sind nicht nur für Anfänger gedacht. Um ein perfektes Ergebnis zu erreichen, ohne ein Brührezept zu befolgen, braucht es enorm viel Erfahrung. Die meisten Profis hantieren mit Stoppuhr und Waage. Das Messen hat nicht nur während der Espressozubereitung einen Vorteil. Wenn es schmeckt und wieder gelingen soll, ist das Ergebnis reproduzierbar. Deswegen gibt es überhaupt Rezepte.

Nun will nicht jeder Freund des guten Kaffees ein Barista sein, der einen Gerätepark bestehend aus Siebträgermaschine, Mühle und Waage auf der Arbeitsplatte in der Küche stehen hat. Auch dürfte es vielen Menschen zu anstrengend sein, wie im Labor mit Tabellen einen Espresso herzustellen. Wie wäre es also mit einer Siebträgermaschine, die hilft?

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Dettweiler, Marco
Marco Dettweiler
Redakteur in der Wirtschaft.
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