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FAZ plus ArtikelMehr Personal und höhere Löhne

Die Altenpflege wird immer teurer

Von Dietrich Creutzburg, Berlin
Aktualisiert am 01.08.2020
 - 11:11
Eine Pflegerin und eine Bewohnerin des Pflegeheims schauen zusammen aus einem Fenster.
Wer auf eine Betreuung zu Hause angewiesen ist, muss oft mehr als 2000 Euro im Monat zuzahlen. Steigende Gehälter treiben die Kosten. Ist die Pflegeversicherung reformbedürftig?

Steigende Ausgaben für höhere Gehälter und mehr Personal verteuern die Altenpflege. Dies treibt inzwischen die Zuzahlungen deutlich nach oben, die Pflegebedürftige neben den Leistungen der Sozialversicherung aus eigener Tasche leisten müssen. Das zeigen aktuelle Übersichten des Verbands der Ersatzkassen (VdEK). Im bundesweiten Durchschnitt beliefen sich die Eigenanteile der Bewohner von Pflegeheimen demnach zur Jahresmitte 2020 auf 2015 Euro je Monat. Dies sind 75 Euro oder knapp 4 Prozent mehr als zu Jahresbeginn. Seit Januar 2018 haben sich die Eigenanteile sogar um 243 Euro oder fast 14 Prozent erhöht.

Besonders hoch sind die Heimkosten und Zuzahlungen seit jeher in Nordrhein-Westfalen. Dort müssen Patienten in der stationären Pflege monatlich 2405 Euro zuzahlen. Allerdings hat sich der Anstieg dort im Gegensatz zu anderen Bundesländern stark verlangsamt: plus 3,2 Prozent gegenüber Januar 2018. Auf ähnlichem Niveau wie in Nordrhein-Westfalen bewegen sich die Eigenanteile mit rund 2350 Euro in Baden-Württemberg und im Saarland. Hessen bleibt mit 1965 Euro knapp unter dem Durchschnitt.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Creutzburg
Dietrich Creutzburg
Wirtschaftskorrespondent in Berlin.
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