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FAZ plus ArtikelAltmaiers Industrieplan

Nicht zu Ende gedacht

Von Achim Wambach
 - 06:30

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat vorgelegt. Seine Antwort auf den „Prozess rasanter und tiefgreifender Veränderung“ in der Weltwirtschaft ist die „Nationale Industriestrategie 2030“. Während viele diese Strategie skeptisch sehen, ist insbesondere aus der Industrie Unterstützung für seine Pläne zu hören. Der Analyse aus dem Bundeswirtschaftsministerium ist einiges abzugewinnen. Die dominanten Digitalunternehmen aus den Vereinigten Staaten beherrschen in ihren Segmenten auch den europäischen Markt und breiten sich weiter aus. Sie sind extrem innovativ. Sie gehören zu den Unternehmen, die im weltweiten Vergleich am meisten für Forschung und Entwicklung (F&E) ausgeben. Allein der Forschungsetat von Amazon und Google war 2017 mit gut 16,1 Milliarden und 13,9 Milliarden Dollar jeweils nur geringfügig niedriger als die gesamten Ausgaben des Bundes für F&E im selben Jahr mit 16,6 Milliarden Euro.

Auf der anderen Seite steht China, das seinen Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung in den vergangenen 15 Jahren von unter neun Prozent auf mehr als 18 Prozent verdoppelt hat. Es plant, mit seiner Strategie „Made in China 2025“ in verschiedenen Sektoren zur Weltspitze aufzuschließen. Strategische Einkäufe von Unternehmen wie Kuka unterstreichen dies. Deutschland und Europa laufen Gefahr, abgehängt zu werden.

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Quelle: F.A.Z.
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