FAZ plus ArtikelGeplante Steuerfreistellung

Die Sonne geht auf für den Solarstrom

Von Manfred Schäfers
21.09.2022
, 14:49
Idylle in Bayern: Solarzellen im Sonnenschein.
Die Ampel plant den Befreiungsschlag für potentielle Solarstromerzeuger – und selbst die sonst so kritischen Länder jubeln. Aber nicht alle sind begeistert.
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Bisher ist mit dem Kauf einer Photovoltaikanlage für das Dach des eigenen Hauses gleich eine unangenehme Entscheidung verbunden: Die Familie kann sich die Mehrwertsteuer von 19 Prozent vom Fiskus erstatten lassen – muss dann aber regelmäßig Umsatzsteuer auf den erzeugten Strom abführen. Nur wenn sie darauf verzichtet, sich die sogenannte Vorsteuer vom Finanzamt überweisen zu lassen, kommt sie um die lästige Umsatzsteuer und die damit verbundenen Meldungen an das Finanzamt (Voranmeldung, Jahreserklärung) herum.

Bei einer Solaranlage für beispielsweise 12.000 Euro plus 19 Prozent Mehrwertsteuer geht es somit um nicht weniger als 2280 Euro, bei einer mit Speicher für 20.000 Euro stehen sogar um 3800 Euro auf dem Spiel. Da fällt es schwer, auf die Vorsteuer zu verzichten. Doch das zieht dann viel Bürokratie nach sich, bei der Lohnsteuerhilfevereine nicht helfen dürfen, da diese eng begrenzte Kompetenzen haben.

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Quelle: F.A.Z.
Manfred Schäfers - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Manfred Schäfers
Wirtschaftskorrespondent in Berlin.
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