FAZ plus ArtikelVerhandlungen über Ampel

Die Tyrannei der Umstände

EIN KOMMENTAR Von Gerald Braunberger
18.10.2021
, 06:42
Viel zu besprechen: Die Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck, Annalena Baerbock, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner (von links nach rechts)
SPD, Grüne und FDP verbreiten Aufbruchstimmung. Gerade in der Wirtschafts- und Finanzpolitik aber werden sich die unterschiedlichen Ansichten der Parteien früher oder später noch Bahn brechen.
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Wie sehr brauchte dieses Land einen Aufbruch, ein Lockern von Blockaden nicht nur in der Politik! Vor allem Grüne und FDP haben seit der Bundestagswahl den Wunsch nach Veränderung in Bildern und Worten ausgedrückt, und wie die zwölf Seiten umfassenden Ergebnisse der Sondierungen belegen, bemüht sich auch die SPD, dem Wandel nicht zu sehr im Weg zu stehen. Sogar Armin Laschet und Friedrich Merz haben dem Papier Respekt gezollt.

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Niemand sollte sich jedoch von dem Bemühen um Aufbruchstimmung und von der Tatsache, dass die FDP offenbar mehr erreichen kann, als zu befürchten war, täuschen lassen: Sollte die Ampelkoalition kommen, werden sich die unterschiedlichen Ansichten der Parteien gerade in der Wirtschafts- und Finanzpolitik früher oder später Bahn brechen.

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Autorenporträt / Braunberger, Gerald
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