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FAZ plus ArtikelAquaponik

Der Hauptstadtbarsch für alle

Von Bernd Freytag
 - 13:16

Finanziell ist das Projekt für den ehemaligen Dax-Konzern K+S keine große Sache. Vielleicht könnte es aber eine werden. Vielleicht kann dereinst ein ganz neues Geschäftsfeld daraus erwachsen – das ist jedenfalls die Hoffnung. Der traditionsreiche Dünger- und Salzhersteller aus Kassel steht unter Beobachtung seiner Aktionäre und sucht neue Erlösquellen, weg von Kali und Salz hin zu ganz neuen Geschäften. Deshalb hat Vorstandschef Burkhard Lohr selbst vor ein paar Tagen einen „Forschungscontainer“ in Kassel vorgestellt. Sogar der Oberbürgermeister war da, um pflichtschuldig die Innovationskraft der Stadt zu demonstrieren, vielleicht auch nur, um zu schauen, was es mit dem verglasten Container überhaupt auf sich hat.

Das, was K+S hinter den Scheiben erforschen will, heißt Aquaponik und wird vielleicht ein ganz neuer Trend auf dem an Trends ohnehin nicht armen weiten Feld des „Urban Farmings“. Dabei geht es bei Aquaponik nicht nur um den Anbau von Nutzpflanzen in der Stadt. In Aquaponik-Betrieben wird stattdessen versucht, Nutzpflanzen und Fische gleichermaßen zu kultivieren und aus dieser Liaison Nutzen zu ziehen. Die Ausscheidungen der Fische sollen zum Dünger für die Pflanzen werden. Die Pflanzen wiederum reinigen das Wasser für die Fische. Damit sinken die Kosten für Wasser und Filter.

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Quelle: F.A.Z.
Bernd Freytag
Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Ludwigshafen.
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