FAZ plus ArtikelSelbstständigkeit

Migranten gründen öfter Unternehmen

Von Svea Junge
Aktualisiert am 12.11.2020
 - 18:16
Zwei junge Gründer einer Handy-App bekommen im Frankfurter Social Impact Lab Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit.
Ausländer in Deutschland wagen – auch aus Not – überdurchschnittlich oft den Sprung in die Selbständigkeit. Manchmal mit großem Erfolg. Eine Studie zeigt: Das Potential ist noch nicht ausgeschöpft.

Gerade einmal zwölf Jahre ist es her, dass das Mediziner-Ehepaar Ugur Sahin und Özlem Türeci das Biotechnologieunternehmen Biontech gegründet haben. Heute steht das noch relativ junge Unternehmen an der Spitze im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus.

Wie Sahin, der in der Türkei geboren ist und im Alter von vier Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland kam, wagen immer mehr Migranten den Schritt in die Selbständigkeit. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung der staatlichen Förderbank KfW hatte von den insgesamt 605.000 Gründern im vergangenen Jahr jeder Vierte ausländische Wurzeln. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2017 stieg ihr Anteil um 5 Prozentpunkte auf 26 Prozent.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Junge, Svea
Svea Junge
Redakteurin in der Wirtschaft.
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