<iframe title="GTM" src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
FAZ plus ArtikelKommentar zur „Respektrente“

Heils Versprechen

EIN KOMMENTAR Von Kerstin Schwenn
 - 08:26
Arbeitsminister Hubertus Heil fordert ein weiteres teures Rentenpaket.

Zuschussrente, Lebensleistungsrente, Solidarrente, Grundrente: Alle diese wohlklingenden Projekte verbindet die Idee, Geringverdiener nach vielen Jahren Berufstätigkeit im Alter mit mehr Geld auszustatten als nur der staatlichen Grundsicherung. Denn diese Fürsorge genießt auch einer, der im Leben keinen Cent Rentenbeitrag gezahlt hat.

Die Anerkennung der Lebensleistung fleißiger Geringverdiener hatten sich schon die früheren Bundesarbeitsministerinnen Ursula von der Leyen (CDU) und Andrea Nahles (SPD) vorgenommen. Beide sind an der Komplexität des Vorhabens gescheitert. Ihre Pläne zerschellten an den Vorgaben Gerechtigkeit, Bezahlbarkeit und Vereinbarkeit mit dem Rentensystem. Sie mussten einsehen, dass es nicht gelingt, mit einem Schlag alle zu belohnen, die sich im Leben angestrengt haben, ohne eine auskömmliche Rente zu erlangen – und zugleich gezielt Altersarmut zu verhindern.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

FAZ.NET komplett

: Neu

F.A.Z. Woche digital

F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Schwenn, Kerstin
Kerstin Schwenn
Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenHubertus HeilSPDCDUUrsula von der Leyen