FAZ plus ArtikelElektromobilität

3000 Prozent Gewinn mit Chinas Tesla

Von Hendrik Ankenbrand, Schanghai
11.01.2021
, 06:27
Das E-Auto-Start-up Nio war fast insolvent. Seine kommerzielle Wiedergeburt auf dem größten Automarkt der Welt verblüfft Kunden und Wettbewerber.

Der Ort, der den Abstieg der deutschen Autoindustrie markieren soll, liegt fast 9000 Kilometer Luftlinie von Stuttgart entfernt hinter einem rostigen Gittertor. Hier, in der Tongfeng-Straße im Schanghaier Bezirk Hongkou, könnte die Lösung warten für das größte Hindernis, das dem Durchbruch von mit Batterie anstelle von Verbrennungsmotor angetriebenen Fahrzeugen entgegensteht.

Im Schnitt 40 Elektroautos des chinesischen Fahrzeugbauers Nio rollen hier jeden Tag hinter dem Gittertor vor. Nio ist ein Start-up, das Unternehmen wurde von einem chinesischen Milliardär vor sechs Jahren gegründet. Das größte SUV der drei Modelle, die Nio anbietet, kostet in der Topausstattung rund 70.000 Euro. Das ist weit weniger als ein Porsche Cayenne, der trotzdem in China ausverkauft ist und sich vor den Grundschulen in den besseren Vierteln Schanghais allmorgendlich im Dutzend aneinanderreiht.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Ankenbrand, Hendrik
Hendrik Ankenbrand
Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.
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