Für regionale Impfzentren

Opel bietet Werksflächen an

Aktualisiert am 25.11.2020
 - 09:22
Opel-Werk in Rüsselsheim
Der Autohersteller aus Rüsselsheim stellt Flächen und Gebäude in Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen für Impfzentren bereit. Die Standorte verfügten über „hervorragende logistische Voraussetzungen“, sagt Opel-Chef Lohscheller.

Der Autohersteller Opel hat den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen angeboten, in den Werken regionale Corona-Impfzentren aufzubauen. Flächen und Gebäude stünden bereit, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

„Mit großen Werkshallen und Parkflächen sowie einer guten Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz verfügen unsere Standorte über hervorragende logistische Voraussetzungen, um den Impfprozess gezielt zu unterstützen und zu erleichtern, sobald ein Impfstoff verfügbar sein wird“, warb Lohscheller für seine Idee.

Auch Werke in Kaiserslautern und Eisenach

Neben dem Stammsitz Rüsselsheim nahe Frankfurt hat der vom französischen PSA-Konzern übernommene Autohersteller noch Werke in Kaiserslautern und Eisenach. In Rüsselsheim ist das Gelände überdimensioniert, so dass schon Teile verkauft worden sind.

Der Opel-Chef bezeichnete den Kampf gegen die Krankheit Covid-19 als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle mit anpacken müssten. Er sagte: „Wir wollen unseren Beitrag leisten. Denn die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität.“

Quelle: dpa
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