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Sparkurs

HSBC will bis zu 35.000 Stellen streichen

 - 07:54
HSBC in New York.

Die britische Großbank HSBC prüft innerhalb des neuen Sparprogramms den Abbau von bis zu 35.000 Stellen. Die Zahl der Mitarbeiter könnte von rund 235.000 auf etwa 200.000 sinken, sagte Interims-Konzernchef Noel Quinn der Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag in einem Telefoninterview. Zuvor hatte die Bank mitgeteilt, die Kosten wegen der niedrigen Profitabilität in einigen Bereichen weiter drücken zu wollen.

Das Geldhaus bezifferte das Volumen des Sparprogramms auf 4,5 Milliarden Dollar (4,15 Milliarden Euro). Das schwache Geschäft in einigen Bereichen brockte der HSBC im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang ein. Der Überschuss fiel um rund die Hälfte auf knapp 6 Milliarden Dollar. Grund dafür sind Abschreibungen von 7,3 Milliarden Dollar auf das Geschäft an den Finanzmärkten weltweit und Firmenkunden in Europa. Bereinigt um Sondereffekte legte der Gewinn vor Steuern allerdings um rund fünf Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar zu.

Quinn hatte den Posten als Konzernchef im vergangenen Jahr nach dem überraschenden Rücktritt von John Flint im Sommer kommissarisch übernommen. Verwaltungsratschef Mark Tucker hatte damals gesagt, dass die Suche nach einem neuen Chef sechs bis zwölf Monate dauern könne. In der Mitteilung zu den Jahreszahlen hieß es nur, dass es nichts Neues zur Chefsuche gebe und der Zeitplan weiter stehe.

Quelle: dpa
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