FAZ plus ArtikelPandemie-Folgen

Geringere Einbußen für Kinderlose und Rentner

Von Gustav Theile
03.03.2021
, 08:54
Die Hälfte der Deutschen lebt allein oder nur mit Partner – und kommt eher glimpflich durch die Krise. Zumindest finanziell.

Die Folgen der Pandemie unterscheiden sich je nach Haushaltstyp erheblich. Auch wenn in der öffentlichen Debatte der Fokus in den vergangenen Monaten auf Familien und den Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen lag, bekommen auch Menschen, die in anderen Haushaltsformen leben, die Corona-Beschränkungen deutlich zu spüren. Die finanziellen Folgen scheinen dabei tatsächlich unter Familien am größten zu sein. Weniger eindeutig ist die Lage bei den psychischen Belastungen.

Familien und Altenheimbewohner machen dabei nur eine Minderheit des Landes aus. In Deutschland gibt es laut Statistischem Bundesamt weniger als eine Million Menschen, die in Pflegeheimen wohnen. Es gibt 15 Millionen Menschen unter 18 Jahren, die sich auf 8 Millionen Familien verteilen. Zählt man auch Familien mit volljährigen Kindern dazu, kommt man auf 11 Millionen Familien. Das Statistische Bundesamt führte vor zwei Jahren 39,5 Millionen Menschen als „Familienmitglieder“. Die knappe Mehrheit der Deutschen lebt dagegen in Haushalten ohne Kinder. Es gibt etwa 12 Millionen kinderlose Paare – also knapp 24 Millionen Menschen – und 17,5 Millionen Menschen, die allein leben. Insgesamt also 41,5 Millionen Menschen.

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Quelle: F.A.Z.
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Gustav Theile
Redakteur in der Wirtschaft.
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