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Corona-Hilfspaket in Amerika

Faires Retten

EIN KOMMENTAR Von Winand von Petersdorff
Aktualisiert am 25.03.2020
 - 15:58
Hier soll das Hilfsprogramm in den kommenden Tagen vom Kongress verabschiedet werden: im Kapitol, in Washington D.C.
Nach langem Streit haben sich Republikaner und Demokraten auf Finanzhilfen in Billionenhöhe verständigt. Die Einigung ist im Großen und Ganzen ein ziemlich gutes Ergebnis.

Wie schnell alles geht. Der amerikanische Kongress wird in den nächsten Tagen ein Hilfsprogramm für amerikanische Familien und Unternehmen verabschieden, das alle staatlichen Rettungspakete der Vergangenheit in den Schatten stellt.

Die Zeit drängt. Das hat die Gespräche beflügelt, die durch ein politisches Trauma erschwert wurden. Die staatlichen Hilfspakete in der Finanzkrise vor zwölf Jahren haben nicht zu Unrecht den Ruf, vor allem Wall Street, große Unternehmen und die Managerelite herausgehauen zu haben, während Millionen Amerikaner Arbeit und Haus verloren. Einen solchen Eindruck musste das aktuelle Notprogramm vermeiden. Das erklärt die relativ reibungslose Zustimmung zu den Direkthilfen für Familien und gleichzeitig den Konflikt für das Stützprogramm für Unternehmen.

Ein bemerkenswert unfairer Kompromiss hat die Einigkeit erleichtert. Donald Trumps eigene Firmen sowie die führender Politikern kommen nicht in den Genuss der Staatshilfe. Aber so ist das wohl im gelegentlich brutalen politischen Geschäft, das im Großen und Ganzen bemerkenswert schnell ein ziemlich gutes Ergebnis produziert hat.

Quelle: F.A.Z.
Winand von Petersdorff-Campen - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitun
Winand von Petersdorff-Campen
Wirtschaftskorrespondent in Washington.
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