FAZ plus ArtikelTourismus in der Krise

In Italien baden fast nur Italiener

Von Tobias Piller, Rom
Aktualisiert am 20.08.2020
 - 06:31
Leere Strandliegen in Sardinia: Ausländische Touristen bleiben Italien dieses Jahr meist fern.
Immerhin im August sind die Hotels in italienischen Badeorten voll. Aber in vielen beliebten Urlaubsorten fehlen in diesem Sommer die ausländischen Touristen. Das wird sich bemerkbar machen.

Volle Hotels zumindest am Höhepunkt der italienischen Feriensaison können an den Badeorten die düstere Krisenbilanz der Tourismusbranche etwas aufhellen. Für die Emilia-Romagna, die mit Küstenstädten wie Rimini, Riccione oder Milano Marittima einen wichtigen Teil des italienischen Badetourismus beherbergt, sei zumindest die Zeit rund um den „Ferragosto“, den 15. August, ziemlich gut gelaufen, sagt Alessandro Lepri vom Beratungsunternehmen Trademark Italia, der im Sommer für die Emilia-Romagna Marktbeobachtung und Kommunikation übernimmt. 300 der 3.000 Hotels an der Küste seien geschlossen geblieben. „Doch alle anderen Hotels sind voll, und ein freies Zimmer füllt sich innerhalb kurzer Zeit“, sagt Lepri.

Mit gutem Geschäft im August haben die Hoteliers an der Küste schon ein Stück von 2020 gerettet. Denn für Hotels, die normalerweise von Mai bis Ende September öffnen, macht alleine das Augustgeschäft 40 Prozent der Übernachtungszahlen und 60 Prozent des Umsatzes aus. Doch vor dem August waren die Zahlen enttäuschend.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Piller, Tobias
Tobias Piller
Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.
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