FAZ plus ArtikelStudie zu Coronabonds

Deutschland zahlt, Italien profitiert – aber viel weniger als vermutet

Von Tobias Piller, Rom
18.04.2020
, 15:59
Stillstand auch in Rom
Berechnungen zeigen, wie viel Geld mit Coronabonds umverteilt werden würde – und warum Franzosen womöglich draufzahlen. Italien könnte längst nicht so viel profitieren, wie viele Politiker glauben. Dennoch blieben für Rom große Anreize.

Wie konkret Eurobonds – oder wie auch immer getaufte gemeinsame europäische Staatsschulden – aussehen könnten und welche finanziellen Folgen sie für die einzelnen Länder hätten, ist bisher noch wenig untersucht. Zwar fordern Politiker in Italien, Frankreich und anderen Länder große Beträge gemeinschaftlicher Schulden fast täglich.

Doch die Details bleiben vage. Somit kann jeder hinter dem Begriff Eurobonds zahlreiche unterschiedliche Wunschvorstellungen verstecken. Im Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstitut ZEW hat nun Friedrich Heinemann in einer Studie untersucht, wie die Details, Begünstigten und Zahlmeister solcher Eurobonds aussehen könnten.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Piller, Tobias (tp.)
Tobias Piller
Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot