FAZ plus ArtikelTransplantationen

Wer verdient an Organspenden?

Von Anna Steiner
10.09.2018
, 12:59
Die Ärzte machen die Arbeit, aber wer pofitiert eigentlich am Ende finanziell von einer Organtransplantation?
In Deutschland gibt es zu wenige Organspenden. Das liegt auch an den Krankenhäusern, denn für viele Kliniken ist eine Transplantation unwirtschaftlich. Das könnte sich jetzt ändern.
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So wenige Organspender wie im vergangenen Jahr gab es in Deutschland seit 20 Jahren nicht mehr. Nur 797 Spender wurden registriert. Auf der anderen Seite warten 10.000 Patienten auf ein lebensrettendes Organ, alle acht Stunden stirbt ein Mensch auf der Warteliste. Dabei ist die grundsätzliche Spendebereitschaft der Deutschen hoch. Mehr als achtzig Prozent wären bereit, ihre Organe nach dem Tod zu spenden; mehr als ein Drittel besitzt einen Organspendeausweis. Woher kommt dann der Mangel?

Das Bundesgesundheitsministerium sieht in „strukturellen und organisatorischen Schwachstellen“ in den Kliniken einen Grund für die geringen Spenderzahlen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will diese nun mit einem neuen Gesetz beseitigen: Ziel ist es, Organentnahmen besser zu vergüten. Auch personell sollen die Kliniken gestärkt werden.

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Quelle: F.A.S.
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