FAZ plus ArtikelChina im Handelskrieg

„Wir stehen jetzt alle zusammen“

Von Hendrik Ankenbrand, Yantai/Shenzen
Aktualisiert am 24.06.2019
 - 12:43
Ein Mann fischt am Rande der Skyline von Yantai.
Nach dem ersten Schrecken über Trumps Attacken fasst China neuen Mut – und rückt zusammen. Eine Reise durch ein Land im Zeichen des Handelskrieges.

Für den Gast aus Deutschland hat er vor dem Fabriktor die schwarz-rot-goldene Fahne hissen lassen. Wenn er vom Handelskrieg mit Amerika erzählt, lässt Song Kan, Vorstandssekretär von Yantai Zhenghai Magnetic Material den Reporter die gesamte Zeit filmen. Das Schicksal der Nation steht auf dem Spiel.

Das hier ist die Frontlinie im Kampf der Supermächte, der vor dem Treffen der Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping beim G-20-Gipfel in dieser Woche in Japan zu eskalieren droht. Während Trump ankündigt, er werde sämtliche chinesischen Einfuhren im Wert von rund 550 Milliarden Dollar mit hohen Strafzöllen verteuern, hat Xi vor drei Wochen demonstrativ eine Fabrik für die Verarbeitung von Seltenen Erden besucht, von denen die Vereinigten Staaten abhängig sind. Eine Fabrik wie hier in Yantai.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Ankenbrand, Hendrik
Hendrik Ankenbrand
Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.
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