FAZ plus ArtikelDer Volkswirt

Der Preis der Vertreibung

Von Fabian Waldinger
06.03.2021
, 11:15
Emigriert während des Nationalsozialismus: Theodor W. Adorno, 1967
Tausende jüdische Wissenschaftler wurden im Dritten Reich von Deutschlands Universitäten verjagt. Das hat der Forschung langfristig geschadet.
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In der Weimarer Republik gehörten Wissenschaftler jüdischer Herkunft zur absoluten Weltspitze. Forscher wie der Physiker Albert Einstein, der Chemiker Fritz Haber, der Mediziner Otto Warburg, der Philosoph Theodor Adorno oder der Kunsthistoriker Erwin Panofsky trugen dazu bei, dass deutsche Universitäten zu den besten der Welt zählten.

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Der Nationalsozialismus bereitete dem ein jähes Ende. Nur wenige Monate nach der sogenannten „Machtergreifung“ wurden Wissenschaftler jüdischer Herkunft in Scharen entlassen. Insgesamt wurden bis 1939 knapp 2000, also ungefähr 20 Prozent aller Hochschullehrer, entlassen. Darunter waren 20 Nobelpreisträger.

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