FAZ plus ArtikelSpiele-Geschäft wächst

Deutschland puzzelt sich durch die Krise

Von Timo Kotowski
19.10.2020
, 17:26
Draußen die Pandemie, drinnen Brettspiele: Die Hersteller melden ein saftiges Umsatzplus. Besonders begehrt sind Puzzles - mit mehr oder weniger Teilen, mit bunten Motiven oder sogar einfarbig ganz ohne Bild.

Unterm Teppich, im Staubsauger oder im Hund – andere Antworten hat Clemens Maier, Chef des Spieleherstellers Ravensburger, nicht auf die Frage, wo ein vermisstes Stück eines Puzzles aus seinem Unternehmen geblieben sein könnte. Dass gesuchte Einzelteile Ravensburger, dem größten Puzzlehersteller hierzulande, viel Arbeit machen, verriet Maier vor Monaten. Ravensburger leistet sich Mitarbeiter, die aus großen Schubladen ersehnte Teile fischen und auf Anfrage verschicken.

In diesem Jahr dürften die Teilchen-Finder mehr zu tun haben. Je mehr Menschen Motive zusammensetzen, desto mehr Menschen fällt daheim ein Teil vom Tisch. Die Corona-Krise bremst weite Teile der Wirtschaft, beschleunigt aber das Puzzle-Geschäft. Eurotoys-Marktdaten weisen bis zum Spätsommer ein Absatzplus von 61 Prozent aus gegenüber dem Vorjahresniveau aus.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Kotowski, Timo
Timo Kotowski
Redakteur in der Wirtschaft.
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