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Trotz EU-Verbots

Jeder Zweite kann immer noch nicht im EU-Ausland streamen

 - 14:53

Digitale Ländersperren sind in der EU eigentlich seit April für kostenpflichtige Streaming-Dienste abgeschafft. Jeder zweite Nutzer berichtet einer Umfrage der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zufolge aber immer noch von Problemen. Am häufigsten beschweren sich Nutzer demnach, dass ein Streaming-Dienst nicht während des gesamten Auslandsaufenthaltes verfügbar war - egal ob bei Sport-Angeboten, Videos oder Musik.

Seit dem 1. April gilt in der EU die sogenannte Portabilitätsverordnung. Wer in Deutschland für ein Streaming-Abo zahlt, soll dieses innerhalb der gesamten Europäischen Union uneingeschränkt nutzen können. Damit müssen Anbieter wie
Netflix, Sky Go oder Spotify ihren Kunden auch auf Reisen im EU-Ausland Zugriff auf die Inhalte ihres Heimatlandes gewähren. Anbieter kostenloser Inhalte und die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender fallen nicht unter die neue Regel.

Inhalte nicht verfügbar

Von den 500 online befragten Nutzern kostenpflichtiger Streaming-Dienste nutzte knapp ein Fünftel (19 Prozent) einen oder mehrere Dienste seit April im EU-Ausland, zum Beispiel im Urlaub. Davon berichtete knapp jeder Zweite (49 Prozent) über Probleme bei der Nutzung, wie die Verbraucherzentrale am Donnerstag mitteilte.

Teilweise waren demnach Inhalte, die Nutzer in Deutschland streamen können, überhaupt nicht im EU-Ausland verfügbar: Diese Erfahrung machten 22 Prozent der Nutzer kostenpflichtiger TV-Mediatheken und 17 Prozent der Nutzer kostenpflichtiger Video-Streaming-Dienste beim letzten Aufenthalt im EU-Ausland.

15 Prozent der Video-Streaming-Nutzer gaben laut Verbraucherzentrale an, dass Inhalte, die sie vorher in Deutschland heruntergeladen hatten, im EU-Ausland nicht während der gesamten Zeit verfügbar waren - bei sechs Prozent der Befragten waren diese sogar überhaupt nicht verfügbar.

Quelle: AFP/dpa
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