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FAZ plus ArtikelKünstliche Intelligenz

Alexa, warum belauschst du mich?

Von Anna Steiner
 - 08:59

Fast neun Millionen Deutsche nutzen einen „Smart Speaker“, einen klugen Lautsprecher. Amazons Echo-Geräte mit der Software Alexa und Apples Homepod mit Siri sind am weitesten verbreitet. In deutschen Wohnzimmern wird Alexa häufig dazu benutzt, Musik abzuspielen, das Wetter oder Sportergebnisse abzufragen. Die Skepsis ist jedoch groß: Viele fragen sich, wie sicher die Daten sind, die Amazon, Apple und Co. mit ihren Geräten erfassen. Manch einer wird der Sprachassistentin schon die Frage gestellt haben: „Alexa, hörst du mich ab?“ Die Antwort ist eindeutig: „Nein“, antwortet der Lautsprecher dann. „Der Schutz deiner Daten ist mir sehr wichtig.“

In der vergangenen Woche jedoch kam heraus: So eindeutig ist es nicht. Der Nachrichtendienst Bloomberg fand heraus, dass Tausende Mitarbeiter Tag für Tag unzählige Sprachbefehle transkribieren, kommentieren und in Amazons Datenbank einpflegen. Darunter sind oft auch Gesprächsfetzen, die nicht für Alexas Ohren gedacht waren. Klar war schon vorher: Amazon braucht für die Weiterentwicklung seiner Sprach-Software einen großen Datenschatz. Das ist notwendig, soll die Software Alexa treffsicherer und genauer in ihren Antworten werden. Denn Alexa, die Amazon inzwischen nicht mehr nur in den eigenen Geräten namens Echo verbaut, sondern auch in Mikrowellen und andere Haushaltsgeräte integrieren will, ist eine Künstliche Intelligenz, die selbst aus ihren Fehlern, das heißt aus falschen Antworten, lernt. Je größer die Datenbasis ist, auf die sie zurückgreifen kann, desto besser werden ihre Antworten. Sie merkt sich, wenn ihre Antworten falsch waren, und verbessert sich stetig.

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Quelle: F.A.S.
Anna Steiner
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