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FAZ plus ArtikelAmorelie-Chefin Cramer

„Gründer müssen ein bisschen verrückt sein“

Von Jan Hauser
Aktualisiert am 16.02.2020
 - 20:46
Die Gründerin der Firma Amorelie, Lea-Sophie Cramer, im Sommer 2016
Lea-Sophie Cramer hat das Erotik-Start-up Amorelie gegründet und sitzt in einer Fernsehshow. Für die Zukunft hat sie große Pläne.

Mit Fug und Recht und nur etwas Übertreibung lässt sich sagen, dass Lea-Sophie Cramer die einzige Frau vom Fach in der Fernsehsendung „Das Ding des Jahres“ ist. In der Erfindershow im Programm des Privatsenders Pro Sieben begutachtet sie vor einem Millionenpublikum wohlwollend, was sich Erfinder vom Einhandteller bis zur Kinderwagenbremse ausgedacht haben. Neben ihr sitzt mit dem Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog ein Kenner des Einzelhandels in der Jury. Außerdem sind die Moderatoren Lena Gercke und Joko Winterscheidt dabei, die längst eigene Marken sind. Aber die 32 Jahre alte Cramer ist diejenige, die das Leben der Start-ups kennt: Sie hat vor sieben Jahren Amorelie mitgegründet, einen Internethändler für Sexspielzeug. Das Geschäft hat sie aus der Nische zu einem Umsatz von 56 Millionen Euro im Jahr 2017 und in die Profitabilität gebracht. Eine erfolgreiche Gründerin ist in Deutschland noch nicht oft anzutreffen.

Gerade hat Cramer etwas mehr Zeit für sich, zumindest mehr als in den vergangenen Jahren. Zum Jahreswechsel hat sie die Führung von Amorelie abgegeben. Neue Chefin des Berliner Unternehmens fürs Liebesleben ist Claire Midwood, die zuvor zwei Jahre für Apple in Cupertino und davor 20 Jahre für Adidas in Herzogenaurach gearbeitet hat. Ihre Aufgabe wird vor allem die internationale Expansion sein und das Ziel, das Geschäft in Amerika, China und Westeuropa auszubauen. Cramer ist in den Beirat von Amorelie gewechselt, der sich am Mittwoch das erste Mal seit dem Chefwechsel getroffen hat.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Hauser, Jan
Jan Hauser
Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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