FAZ plus ArtikelApples Tim Cook im Gespräch

„Deutschland spielt in der absoluten Spitzengruppe“

Von Carsten Knop, München
03.10.2019
, 08:25
Apple-Chef Tim Cook im Gespräch mit einer Entwicklerin im Design-Zentrum in München
Der Apple-Chef erlaubt einen Blick in sein Münchner Entwicklungslabor. Tim Cook schwört auf deutsche Ingenieure und sein neues Streaming-Angebot. Mit einem Produkt gibt es in Deutschland aber Startschwierigkeiten.
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Apples „Bavarian Design Center“ in München ist kaum bekannt und in der Nähe des Hauptbahnhofs nur für Eingeweihte zu finden. Es wurde aber schon im Jahr 2015 gegründet und ist inzwischen auf fast 300 Ingenieure aus mehr 40 Nationen angewachsen. Das Team wird auch weiterhin schnell größer; Jahr für Jahr kommen rund 80 neue Mitarbeiter hinzu. Der Fokus lag zunächst auf dem Energie-Management: In Zusammenarbeit mit Teams in der Zentrale im kalifornischen Cupertino haben die Münchener mehrere Power-Management-Designs entwickelt, darunter für die neuste und soeben erst für das Weihnachtsgeschäft vorgestellte Generation von iPhone 11, Phone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max.Tim Cook, der Vorstandsvorsitzende von Apple, hat diesen Münchener Standort in dieser Woche zum ersten Mal in seinem Leben besucht – wir durften ihn dabei begleiten und seinen Ingenieuren bei der Arbeit über die Schulter schauen.

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Herr Cook, sind Sie wegen des Oktoberfests nach München gekommen, oder um deutsche Ingenieure zu treffen?
Beides! Ich war zwar auf dem Oktoberfest, aber natürlich geht es mir heute auch darum, zum ersten Mal unserer „Bavarian Design Center“ in München zu besuchen. Wir beschäftigen hier schon jetzt mehrere Hundert Entwickler, und wir sind in den vergangen Jahren stark organisch gewachsen. Es ist schön zu sehen, wie die Dinge hier voran gehen – ich kann die Gelegenheit nutzen, tausend Fragen zu stellen.

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Power-Management-Einheit

Die Power-Management-Einheit ist ein unverzichtbarer Chip im Gerät, der dafür verantwortlich ist, die richtige Energiemenge zum richtigen Zeitpunkt genau an die richtige Komponente zu liefern. Es reguliert und verteilt den Strom aus der Batterie für alles, was man auf einem iPhone tun möchten. Dabei ist es letztlich mit der Funktion eines großen öffentlichen Stromnetzes vergleichbar, nur eben bezogen auf ein einzelnes Smartphone. Über die Power-Management-Tätigkeit hinaus hat sich der Betrieb in München mit Teams erweitert, die nun an der Konzeption und dem Test anderer Bereiche arbeiten, sowohl in Hard- als auch in Software.

Quelle: FAZ.NET
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