FAZ plus ArtikelDigitalwährung

Das größte Risiko für Bitcoin

Von Franz Nestler
22.06.2022
, 12:17
Werkstatt für Kryptowährungen in Nadvoitsy in Russland
Der Kryptomarkt taumelt. Einzelne Unternehmen könnten die Digitalwährungen in den Abgrund stürzen.
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Langsam, aber sicher scheint sich der Kryptomarkt wieder etwas zu stabilisieren. Die Marktkapitalisierung aller Digitalwährungen beträgt knapp über 900 Milliarden Dollar. Die älteste und bekannteste Kryptodevise Bitcoin stabilisiert ihren Kurs rund um die Marke von 20.000 Dollar, nachdem sie am Wochenende schon auf weniger als 18.000 Dollar gefallen war. Ob der jetzige Crash damit sein Ende gefunden hat oder der Bärenmarkt nur eine Pause einlegt, kann niemand mit Gewissheit sagen – gerade auch, weil so viele Unsicherheiten noch auf dem Markt lasten.

Eines der größten Risiken, wenn nicht sogar das größte Risiko, ist der Stablecoin Tether, dessen Abkürzung USDT ist. Zur Erinnerung: Stablecoins haben ein etwas anderes Konzept als Bitcoin oder Ether. Die großen Stablecoins wie Tether sind mit echten Vermögenswerten hinterlegt, das können etwa Euro oder Dollar sein. Dadurch soll ihr Kurs stabilisiert werden, sodass solche Stablecoins tatsächlich eher eine Umrechnungseinheit sind. Im Falle von Tether soll diese etwa mit dem Dollar hinterlegt sein – immerhin wären das 68 Milliarden Dollar. Und hier beginnt die Krux.

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Autorenporträt / Nestler, Franz
Franz Nestler
Redakteur in der Wirtschaft.
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