FAZ plus ArtikelDigitale Infrastruktur

Ist Deutschland bereit fürs Fußball-Streaming?

Von Michael Ashelm, Frankfurt
13.12.2019
, 20:23
Ausgespielt? Fernsehen via Internet ist im Kommen, demnächst auch in der Champions League - aber in vielen Regionen ist die Infrastruktur zu schlecht.
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Neue spektakuläre Deals zur Liveübertragung von Topspielen im Internet führen zu einer Diskussion. Bei der Übertragung hapert es in einigen Regionen – Fachleute fordern eine bessere digitale Infrastruktur.
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Nach dem Bekanntwerden neuer Medienverträge im Fußball mit Anbietern von Streaming-Plattformen stellt sich für Millionen Kunden in Deutschland die Frage, ob die hiesige Infrastruktur für ein qualitativ ausreichend gutes Internetfernsehen überall taugt. Die aktuelle Erhebung des Bundesverkehrsministeriums zur Breitbandverfügbarkeit zeigt, dass in einigen Regionen nicht störungsfrei übers Festnetz geschaut werden kann und nur 50 bis 75 Prozent der Haushalte die empfohlene Internetversorgung erreichen. Hinzu kommt, dass ein Abspielen von Übertragungen über mobile Geräte nicht selten an den weißen Flecken im Land und einem nicht vorhandenen 4G-Mobilfunkstandard scheitert.

Fachleute kritisieren die Politik. „Das zuständige Bundesverkehrsministerium hat lange geschlafen und die Vergabe von Breitband-Fördermitteln erst zu knapp bemessen und dann zu bürokratisch ausgelegt“, sagt Torsten Gerpott, Professor für Telekommunikationswirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Das sei aber nun besser geworden.

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