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Urteil in Los Angeles

Elon Musk nach Pädophilie-Stichelei freigesprochen

 - 11:08
Elon Musk am Bezirksgericht in Los Angeles.

Der amerikanische Unternehmer Elon Musk ist vom Vorwurf der Verleumdung freigesprochen worden, nachdem er einen Rettungstaucher als „pädophilen Kerl“ bezeichnet hat. Die von amerikanischen Medien veröffentlichte Entscheidung einer Jury in Los Angeles beendete einen kurzen Prozess. „Mein Glaube an die Menschheit ist wieder hergestellt“, kommentierte Musk das Urteil nach Angaben der „New York Times“.

Hintergrund ist die Rettungsaktion für eine Jugendfußballmannschaft, die im Juni 2018 von Wassermassen in einer Höhle in Thailand eingeschlossen worden war. Damals schlug Musk den Einsatz eines Mini-U-Boots vor, das dann auch in kürzester Zeit von seiner Raumfahrt-Firma SpaceX gebaut und nach Thailand gebracht wurde. Es kam aber nicht zum Einsatz, weil es nach Angaben der Rettungsleitung für das Vorhaben ungeeignet war.

Der britische Taucher Vernon Unsworth hatte den U-Boot-Vorschlag öffentlich als PR-Gag kritisiert und gesagt, Musk könne sich „sein U-Boot dahin schieben, wo es weh tut“. Musk zweifelte daraufhin nicht nur die Bedeutung Unsworths in der Rettungsaktion an, sondern bezeichnete ihn auch als „pädophilen Kerl“.

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Tweet gegen britischen Taucher
Elon Musk entschuldigt sich im Zeugenstand

Vor Gericht verteidigte Musk seine Wortwahl später damit, dass „pädophiler Kerl“ eine „allgemeine Beleidigung“ sei. Sein Anwalt sprach von „frotzelnden Tweets in einem Streit unter Männern“. Er habe den Rettungstaucher nicht ernsthaft als pädophil bezeichnen wollen, sondern als „widerlichen Kerl“, sagte Musk. Er betonte, dass er sich mehrfach entschuldigt habe.

Quelle: FAZ.NET/dpa
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