FAZ plus ArtikelMerck-Vorstand im Gespräch

„Uns fehlen die großen Technologiekonzerne“

Von Ilka Kopplin
16.03.2021
, 13:52
Merck liefert Chemikalien für die Produktion von Halbleitern.
Merck hat das Geschäft mit Spezialchemikalien umstrukturiert. Gerade mit Halbleitern sieht Vorstand Kai Beckmann noch viel Potential. Europa muss in dem Bereich allerdings noch an Tempo zulegen.
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Wie bedeutend Chips mittlerweile sind, hat sich zuletzt in der Autoindustrie gezeigt, deren Produktion wegen solch fehlender Halbleiter erheblich beeinträchtigt war. Der Darmstädter Dax-Konzern Merck ist über die Sparte Electronics nah am Geschehen, arbeitet man doch mit den „Top 100 Chipherstellern“ zusammen, wie Sparten-Vorstand Kai Beckmann im Gespräch mit der F.A.Z. sagt. Merck bietet zum einen die Chemikalien an, die es für die Produktion von Halbleitern braucht, und ist zum anderen Entwicklungspartner für die Halbleiterindustrie.

Dass Chips keine Billigware, sondern im Gegenteil kritisch in der Wertschöpfungskette verschiedener Industrien sind, zeigt sich nicht zuletzt an Technologiekonzernen wie Apple, welche die Chips zunehmend selbst entwerfen, wie zuletzt mit einer Milliardeninvestition in München geschehen. Diese Veränderung in der Industrie ist auch bei Merck spürbar, arbeitet der Konzern doch nach eigener Aussage sowohl mit großen Elektronik- wie auch Halbleiterkonzernen zusammen. „Immer mehr Technologiekonzerne gehen in das Chipdesign“, sagt er.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Kopplin, Ilka
Ilka Kopplin
Wirtschaftskorrespondentin in München.
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