FAZ plus ArtikelBerliner Mobilitätsapp „Jelbi“

Eine App für alle Wege

Von Bastian Benrath, Berlin
Aktualisiert am 20.08.2019
 - 06:13
Vorreiter Berlin: Mit der Verkehrs-App Jelbi liegt die Hauptstadt technisch vorn.
Die Digitalisierung bedeutet auch für die öffentlichen Anbieter von Nahverkehr einen Umbruch, private Konkurrenten setzen ihnen zu. Die Stadt Berlin nimmt die Wettbewerber jetzt mit offenen Armen auf.

Der Einstieg ist ziemlich direkt. „Wohin möchtest Du?“, fragt die Jelbi-App. In das Eingabefeld können Adressen oder Haltestellennamen in ganz Berlin und Teilen von Brandenburg eingegeben werden. So weit, so bekannt aus anderen Mobilitäts-Apps. Das Besondere an Jelbi zeigt sich, wenn die Routenplanung losläuft. Denn Jelbi zeigt nicht nur öffentliche Verkehrsmittel an, sondern auch Leihfahrräder oder Mietautos. Anstatt etwa vom Brandenburger Tor zur Abfahrt der U-Bahn im etwa einen Kilometer entfernten Bahnhof Friedrichstraße zu laufen, bietet die App an, dass in 100 Metern Entfernung ein Leihrad steht, mit dem man den Weg auch radeln kann.

Auch die Preise rechnet sie für den Nutzer aus – in diesem Fall etwa ein U-Bahnticket für 2,80 Euro plus einen Euro für bis zu 30 Minuten Leihrad. „Die BVG hat gesagt: Wir wollen der Integrator von multimodalem Verkehr in der Stadt werden“, hat Christof Schminke das Prinzip seiner App zusammengefasst. „Und für den Kunden macht es ja nur Spaß, wenn er nicht mehr 20 Apps braucht, sondern in einer App alle Mobilitätslösungen zusammen hat.“

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Benrath, Bastian
Bastian Benrath
Redakteur in der Wirtschaft.
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