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Mehr Mut zur Künstlichen Intelligenz!

Von Hanno Mußler
Aktualisiert am 26.11.2020
 - 14:49
Künstliche Intelligenz soll bei der Suche nach Krankheiten helfen.
China hat einen Vorsprung, aber das Spiel fängt gerade erst an. Künstliche Intelligenz braucht in Europa ein forscherfreundlicheres Umfeld, sagt Antoine Blondeau von Alpha Intelligence.

Antoine Blondeau wollte eigentlich an diesem Donnerstag nach Berlin reisen. Doch wegen der Corona-Pandemie findet die vom Bundesland Nordrhein-Westfalen und der deutsch-französischen Bankengruppe Oddo-BHF organisierte Konferenz „Europa am Scheideweg – eine deutsch-französische Perspektive auf die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz“ virtuell statt. So wird Blondeau von seinem Wohnort Hongkong aus darüber mitdiskutieren, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Wirtschaft verändern wird. KI ist das Steckenpferd des Franzosen, der als einer der Gründer und Geschäftsführer des Silicon-Valley-Unternehmens Dejima die Grundlagen für intelligente Sprachassistenten gelegt hat und seit 2018 als Gründer, Geschäftsführer und Fondsmanager die Venture Capital Gesellschaft Alpha Intelligence führt.

Der erste Alpha-Fonds hat inzwischen in 17 Unternehmen investiert, das Ziel sind 25 bis 30. Etwa die Hälfte des geplanten Fondsvolumens von 185 Millionen Dollar sind bisher von gut 150 Anlegern überwiegend aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz eingezahlt worden. „Es wird noch etwa zwei Jahre dauern, bis der Fonds voll investiert ist“, schätzt Blondeau im Gespräch mit der F.A.Z.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Mussler, Hanno
Hanno Mußler
Redakteur in der Wirtschaft.
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