FAZ plus ArtikelComputer der Zukunft

Neue Hoffnung für die Analogrechner

Von Bernd Ulmann
14.09.2021
, 10:44
Klassische Digitalcomputer stoßen zunehmend an eine technische Grenze – ersteht eine alte Idee wieder auf?
Unsere gängigen Computer stoßen inzwischen an fundamentale Grenzen – Plädoyer dafür, eine alte Idee wiederauferstehen zu lassen. Ein Gastbeitrag.

Wohl nie zuvor prägte ein Einfall eine Kultur derart wie die Idee des maschinellen Rechnens in der heutigen Zeit. Computer sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Waren solche Rechner in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg noch saalfüllende Ungetüme, so ermöglichte rasanter Fortschritt in der integrierten Schaltkreistechnik, extreme Rechenleistungen auf kleinstem Raum zur Verfügung zu stellen. Dies erlaubt uns heute, auf Schritt und Tritt mit digitalen Assistenten zu kommunizieren – uns na­hezu barrierefrei auf der ganzen Welt zu verständigen.

Die gängigen Computer zeichnen sich dadurch aus, dass sie in der Lage sind, Pro­gramme, die aus einzelnen, meist recht einfachen Befehlen wie „addiere“ oder „springe, wenn das letzte Ergebnis gleich null war“ bestehen, aus einem Speicher zu lesen und auszuführen. Darüber hinaus werden Daten, gleich ob es sich um numerische Werte oder Zeichen handelt, als binäre Ziffernfolgen dargestellt, wobei nur zwei Ziffern zugelassen sind, 0 und 1. Ein solcher Computer hat eine feste interne Struktur und wird programmiert, indem passende Instruktionsfolgen in seinem Speicher zur Ausführung abgelegt werden.

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