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Neue Instagram-Funktionen

In #Wirbleibenzuhause-Zeiten kann man sich per Videochat Bilder anschauen

Von Bastian Benrath
Aktualisiert am 25.03.2020
 - 17:39
Instagram (Illustration)
In Person sieht man seine Freunde zu Zeit eher selten. Instagram will dem nun aushelfen, indem es eine neue Videofunktion startet. Es ist nicht die einzige neue Funktion, die das Fotonetzwerk in der Viruskrise auflegt.

Wer durch die aktuelle Viruskrise an die eigenen vier Wände gefesselt ist und trotzdem mit Freunden in Kontakt bleiben will, dem bietet Instagram jetzt eine neue Funktion. Mit „Co-Watching“ kann man sich gemeinsam mit anderen gespeicherte oder beliebte Beiträge in dem Fotonetzwerk ansehen. Dazu wird man quasi in eine Videokonferenz geschaltet, kann sich unterhalten und dabei die Bilder durchblättern.

Um die neue Funktion zu nutzen, beginnt man zunächst einen Videochat über das Kamera-Symbol in einer bestehenden Chat-Konversation. Sieht man seine Freundin oder seinen Freund auf dem Bildschirm, erscheint unten links ein neues Symbol, mit dem man auf gespeicherte, gelikte und von Instagram vorgeschlagene Beiträge zugreifen kann. Während man diese durchblättert, sieht der Gesprächspartner die Inhalte ebenfalls und man kann über sie sprechen.

Das Co-Watching soll auch nach der laufenden COVID-19-Krise weiter verfügbar bleiben, wie eine Instagram-Sprecherin sagte. Als weitere Reaktion auf das Virus und die gebotene räumliche Distanz, die man zu seinen Bekannten einhalten sollte, hat Instagram einen neuen „Wir bleiben Zuhause“-Sticker eingeführt. Wer immer das aus einem Haus und einem Herz zusammengesetzte Symbol in seinen Stories verwendet, fügt diese damit automatisch zu einer geteilten Story hinzu. Diese ist unter dem Namen „Zuhause“ bei den eigenen Stories jedes Instagram-Nutzers aufgetaucht und soll Eindrücke davon verbreiten, wie der eigene Freundeskreis zur Zeit das „social distancing“ umsetzt.

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Um die Verbreitung von Fake News zum neuartigen Coronavirus zu bremsen, hat Instagram zudem die Inhalte begrenzt, die empfohlen werden. In den empfohlenen Beiträgen tauchen nun nur noch Inhalte zu COVID-19 auf, die von einer „glaubwürdigen Gesundheitsorganisation“ stammen. Darunter dürften die Weltgesundheitsorganisation und auch die deutschen Gesundheitsbehörden fallen. Schon seit einiger Zeit wird zudem jedem, der in Deutschland nach dem Coronavirus oder einem verwandten Begriff sucht, über den Suchergebnissen ein Link zur Informationsseite des Bundesgesundheitsministeriums angezeigt. Das ist ebenso auf Facebook.

Der Facebook-Konzern, zu dem Instagram gehört, arbeitet schon seit einiger Zeit mit unabhängigen, journalistischen Faktenprüfern zusammen, die Inhalte auf den Plattformen prüfen und so die Verbreitung von Fake News bremsen sollen. Diese werden nun auch in der Viruskrise mit eingebunden. Hat einer der Prüfer oder eine der Gesundheitsorganisationen einen Beitrag als falsch oder irreführend markiert, verbannt Instagram ihn eigenen Angaben zufolge aus dem „Entdecken“-Tab und allen Hashtag-Seiten. Im Feed und in Stories wird er ebenfalls abgewertet, erscheint also nicht mehr weit oben. Außerdem sind Werbeanzeigen, die mit falschen Versprechungen zu COVID-19 Produkte verkaufen wollen, fortan verboten.

Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Benrath, Bastian
Bastian Benrath
Redakteur in der Wirtschaft.
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