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Der Aufstieg der Erbse

Von Sebastian Balzter
19.05.2021
, 11:39
Hier in herkömmlicher Form: Erbsen werden für Fleischersatzprodukte immer wichtiger
Ausgerechnet die unscheinbare Erbse ist die Pflanze der Stunde. Wer sich fleischlos ernähren will, kommt an ihr kaum vorbei. Wie kam es zum Siegeszug der Hülsenfrucht?

Auf den Feldern rund um die Ortschaft Knau im Süden von Thüringen steht in diesem Frühling nicht bloß Getreide, dessen Halme sich sanft im Wind wiegen. Auf 260 Hektar sprießen dort außerdem krautige Pflanzen mit Ranken und grünen Blättern aus dem Boden. In den vier deutschen Fabriken der Emsland-Gruppe, mit einem Umsatz von mehr als 600 Millionen Euro im Jahr einer der größten Weiterverarbeiter von Agrarprodukten in Europa, laufen nicht mehr nur Kartoffeln über die Förderbänder.

Tonnenweise werden dort auch kleine körnige Früchte gereinigt und in ihre Bestandteile aufgespalten. Und in der Fernsehreklame, wo der Slogan „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“ schon lange nicht mehr zu hören ist, lässt neuerdings ein Start-Up namens Amidori aus Bamberg seine veganen Bratwürste und Buletten von einem Zeichentrickmaskottchen bewerben: einer sprechenden Erbse.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Balzter, Sebastian
Sebastian Balzter
Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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