FAZ plus ArtikelRettung der Weltwirtschaft

Die Dosis macht das Gift

EIN KOMMENTAR Von Gerald Braunberger
Aktualisiert am 20.04.2020
 - 09:14
Krise überall - auch in Turin.
In der Krise müssen die Staaten viel Geld mobilisieren. Auf die Dauer geht das nicht.

Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie mobilisieren die Staaten schwindelerregend hohe Beträge. Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds haben Regierungen weltweit mehr als 7 Billionen Euro unter anderem in Form von zusätzlichen Staatsausgaben, Steuererleichterungen, Krediten sowie Garantien und Bürgschaften bereitgestellt. Hinzu kommen Ankaufprogramme der Zentralbanken über noch einmal mehrere Billionen Euro. Es besteht kein Zweifel an der Notwendigkeit, in heruntergefahrenen Volkswirtschaften großzügige Hilfen bereitzustellen, um einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch zu verhindern.

Aber der Einsatz großer Beträge geht mit Risiken und Nebenwirkungen einher, und auch für die Wirksamkeit expansiver Geld- und Finanzpolitik gilt das Prinzip: Die Dosis macht das Gift.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Braunberger, Gerald
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