FAZ plus ArtikelNetzagenturchef zur Gasnotlage

„Das Leben ist dann nicht mehr fröhlich und locker“

Von Christian Geinitz, Berlin
17.05.2022
, 13:43
Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur
Erstmals spricht Klaus Müller, der Präsident der Bundesnetzagentur, im Detail darüber, was nach einem russischen Gaslieferstopp passieren würde: Wohnzimmer bleiben warm, Schwimmbäder werden kalt – und in der Industrie entscheiden sechs Kriterien.
ANZEIGE

Herr Müller, wann rechnen Sie mit der dritten Stufe des Notfallplans Gas, so dass die Bundesnetzagentur das knapp gewordene Gas zuteilen muss?

Idealerweise kommt es gar nicht dazu, wir tun alles, damit die Gasmangellage ausbleibt. Wir überprüfen fast stündlich die Lage und können sagen: Russland liefert weiter Gas. Weil es warm ist, weil die Preise hoch sind, weil gewerbliche und private Verbraucher weniger Gas nutzen, füllen sich die Speicher mit etwa 0,4 Prozentpunkten am Tag, das ist fast ein Rekord. Auch für die mittelfristige Versorgungssicherheit wird viel getan, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist ständig auf der Suche nach Flüssiggasanlagen, mobilen und festen. Das erste schwimmende LNG-Terminal soll im Dezember kommen, nach dem Jahreswechsel das zweite. Darum hoffe ich, dass der Kelch an uns vorübergeht.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Geinitz, Christian
Christian Geinitz
Wirtschaftskorrespondent in Berlin
  Zur Startseite
Lesermeinungen
Alle Leser-Kommentare
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Kapitalanalge
Erzielen Sie bis zu 5% Rendite
Sprachkurse
Lernen Sie Englisch
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
Zertifikate
Ihre Weiterbildung im Projektmanagement
ANZEIGE