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FAZ plus ArtikelGemeinnütziger Wohnungsbau

Schweizer Baugenossen spekulieren auf mehr Macht

Von Johannes Ritter, Zürich
 - 11:00
Zürich ist die Schweizer Hauptstadt der Wohnungsbaugenossenschaften.

Der offizielle Name der Schweiz lautet Schweizerische Eidgenossenschaft. Daher dürften die dort lebenden Eidgenossen generell eine gewisse Sympathie für Genossenschaften hegen. Dafür spricht zumindest die dominante Position der genossenschaftlich geprägten Einzelhändler Migros und Coop und die starke Stellung der Raiffeisen-Bankengruppe – sie ist die Nummer 3 im Land hinter UBS und Credit Suisse – sowie die große Zuneigung vieler Schweizer zu Wohnungsbaugenossenschaften. Diesen gehören insgesamt rund 5 Prozent aller Wohnungen sowie 8 Prozent aller Mietwohnungen in der Schweiz. In Städten wie Basel, Genf, Lausanne, Luzern und Zürich sind die Marktanteile allerdings zum Teil deutlich höher. Zürich ist die Hochburg: In diesem Kanton gibt es 384 Wohnungsbaugenossenschaften.

Die Schweizer Baugenossen sehen der Chance entgegen, ihren Marktanteil in der Zukunft deutlich auszubauen: Nämlich dann, wenn die Eidgenössische Volksinitiative „Mehr bezahlbare Wohnungen“ an der Urne eine Mehrheit findet. Über diesen Vorstoß des Schweizer Mieterverbands, der vom Bundesverband der Wohnbaugenossenschaften, den Gewerkschaften, den Sozialdemokraten und den Grünen unterstützt wird, stimmen die Schweizer voraussichtlich Anfang kommenden Jahres ab.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Ritter, Johannes
Johannes Ritter
Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.
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