FAZ plus ArtikelGetreideernte in der Ukraine

„Teile der Welt werden hungern“

Von Svea Junge und Ilka Kopplin
01.07.2022
, 20:14
In einer Getreidehalle in der Region Kiew lagert Mais.
Durch den Ukrainekrieg fehlen in diesem Jahr wohl 20 Millionen Tonnen Weizen auf dem Weltmarkt. Viele Länder stehen vor einer Katastrophe, vor allem für einige Länder in Afrika und Asien könnte die Versorgung knapp werden.
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Der Ukrainekrieg hat gravierende Auswirkungen auf die Nahrungsmittelversorgung der Welt. Neue Analysen auf Basis von Satellitenbildern zeigen nun: Auf den Feldern in der Ukraine wachsen derzeit gut 22 Millionen Tonnen Weizen – und damit im Vergleich zum Vorjahr, einem Rekordjahr, rund 10 Millionen Tonnen weniger. Wie viel davon allerdings überhaupt geerntet und exportiert werden wird, ist unklar. Vor allem Ländern Afrikas und einigen Staaten Asiens droht eine Unterversorgung.

„Die Daten zeigen, dass eine unterdurchschnittliche Ernte nicht mehr zu vermeiden ist. Das ist vor allem für die Menschen in den ärmsten Ländern eine Katastrophe“, sagte Klaus Josef Lutz, der Vorstandsvorsitzende des bayerischen Konzerns Baywa, während einer Pressekonferenz. Der Konzern beliefert Landwirte mit Saatgut, Dünger, Landmaschinen und anderen Produkten.

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Autorenporträt / Junge, Svea
Svea Junge
Redakteurin in der Wirtschaft.
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Ilka Kopplin
Wirtschaftskorrespondentin in München.
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