Große Erwartungen an Ruhestand

Babyboomer wollen früh in Rente

24.02.2019
, 10:50
Spaziergänger in Stuttgart
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Die Babyboomer gehen bald in Rente. Und die meisten können es gar nicht erwarten. Nur jeder Zehnte will bis zur regulären Altersgrenze arbeiten. Für den Ruhestand haben sie schon große Pläne.
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Die große Mehrheit der älteren Arbeitnehmer will einer Umfrage zufolge früher in Rente. Von den geburtenstarken Jahrgängen der sogenannten Babyboomer-Generation wolle nicht einmal jeder Zehnte bis zur regulären Altersgrenze arbeiten, berichtete die „Welt am Sonntag“. Sie bezog sich auf eine Untersuchung der Bergischen Universität Wuppertal.

Demnach wollen 30 Prozent der Befragten schon mit 60 Jahren in Rente gehen und 26 Prozent mit 63 Jahren. 15 Prozent nannten als Wunschzeitpunkt 65 Jahre. Derzeit liegt die reguläre Altersgrenze bei 65 Jahren und acht Monaten und steigt in den nächsten Jahren schrittweise bis auf 67 Jahre.

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Als Generation der Babyboomer werden je nach Definition ungefähr die Geburtenjahrgänge von Mitte der 1950er Jahre bis Ende der 1960er Jahre bezeichnet. Die Generation ist also zurzeit zwischen 50 und 64 Jahren alt.

Die Wuppertaler Wissenschaftler hatten dem Bericht zufolge für die „Kohortenstudie zu Arbeit, Alter, Gesundheit und Erwerbsteilhabe bei älteren Erwerbstätigen in Deutschland“ zwischen 2011 und 2018 dreimal die gleichen Menschen befragt. Die Ergebnisse seien repräsentativ für die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

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Arbeiten bis 80
Kellnern statt Rente
Video: Reuters, Bild: Reuters

Viele Babyboomer hätten ein sehr positives Bild vom Ruhestand, schrieb die „Welt am Sonntag“ weiter. 44 Prozent rechneten für diese Phase mit einer Verbesserung ihres Lebens, lediglich zehn Prozent erwarteten eine Verschlechterung. Weit mehr als die Hälfte der Befragten gaben demnach an, sie wollten im Vergleich zum Erwerbsleben im Ruhestand mehr Pläne machen (66 Prozent) und Ideen verwirklichen (60 Prozent). Nur wenige äußerten hingegen die Befürchtung, als Rentner einsam zu sein (16 Prozent) oder sich zu langweilen (zwölf Prozent).

Quelle: AFP/guth.
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