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FAZ plus ArtikelJahrestagung zu Ende

IWF befürchtet Überschwappen der Handelskonflikte

Von Manfred Schäfers und Winand von Petersdorff, Washington
Aktualisiert am 20.10.2019
 - 19:08
Kristalina Georgiewa, neue Direktorin des Internationalen Währungsfonds, spricht während einer Pressekonferenz nach der IWF-Jahrestagung.
Handelskonflikte, das Privatgeld Libra und beunruhigte Unternehmen – von der IWF-Tagung geht vor allem eine Botschaft aus: Unsicherheit. Die Spitze des Fonds spricht eine deutliche Warnung aus.

Die neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, befürchtet ein Überschwappen der Handelskonflikte auf noch gesunde Bereiche der Weltwirtschaft. Die Konflikte dämpften den Handel, dessen Wachstum nahezu stagnierte. Dies schwäche die Konjunktur, was wiederum Unsicherheit erzeuge und damit Investitionen verhindere. Das koste Arbeitsplätze und bedrohe den Konsum, der in Ländern wie Amerika die Konjunktur stütze.

Georgiewa verwies auf eine Statistik des Fonds, nach der das globale Wachstum 2020 um 0,8 Prozentpunkte geringer ausfallen wird, wenn die Handelskonflikte anhalten. „Es kann keine Gewinner im Handelskrieg geben. Am Ende ist die Weltwirtschaft der größte Verlierer“, sagte der Vorsitzende des Steuerungskomitees des Fonds, der Südafrikaner Lesetja Kganyago. In dem Schluss-Kommuniqué findet sich daher das Werben für ein kraftvolles internationales Handelssystem.

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Quelle: F.A.Z.
Manfred Schäfers - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Manfred Schäfers
Wirtschaftskorrespondent in Berlin.
Winand von Petersdorff-Campen - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitun
Winand von Petersdorff-Campen
Wirtschaftskorrespondent in Washington.
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